25 Jahre kunst&Co

Veranstaltungen


Kunstgespräch 3

25.10.2019|19.00 uhr

Wie politisch darf|muss|soll Kunst sein ?


 

Podiumsdiskussion

Mit dabei sind:

Cesy Leonard, Zentrum für politische Schönheit

Tania Meyer, Professorin für darstellendes Spiel, EUF

Kathrin Fischer, Pressesprecherin EUF

Markus Herschbach, freischaffender Künstler und Wissenschaftler

Kostenbeitrag: 3 Euro

Kooperation von Studierenden aus dem Master Transformationsstudien und dem Verein Kunst&Co.

 

Im Rahmen der Veranstaltungen werden verschiedene Fragen diskutiert: Soll/darf/muss Kunst politisch sein? In welchem Zusammenhang stehen Politik und Kunst? Verändern sich die Erwartung(en) und die Beziehung in Zeiten von Krisen wie wir sie heutzutage haben? Welches transformative Potenzial steckt in Kunst? Diese Fragen wurden schon oft heiß diskutiert und es gibt sicher verschiedene Positionierungen. Wir wollen sie erneut stellen und diskutieren. Denn sie sind heutzutage interessanter denn je.

Darüber hinaus werden auch die Erwartungen der Besucher*innen an die Kunst und die Künstler*innen diskutiert.

 

Auf dem Podium wird unter anderem das Zentrum für politische Schönheit aus Berlin mit uns diskutieren. Das Kollektiv ist für seine provokanten, politischen Aktionen bekannt.

 



10. 05.2019
Lesung mit Arne Rautenberg

IRGENDWO HIER AUF DIESEM PAPIER

Was passiert, wenn man beim Alltäglichen, vermeidlich Banalen ganz genau hinzuschauen beginnt? Dann können Kleinigkeiten plötzlich die ganze Welt in Erstaunen versetzen – jedenfalls ist das die Meinung des Kieler Dichters Arne Rautenberg. Er wird bei KUNST & CO einen unterhaltsamen Querschnitt aus seinem lyrischen Schaffen präsentieren: Kindergedichte, Kindergedichte für Erwachsene, unterschiedliche lyrische Formen – vom Naturgedicht bis hin zur visuellen Poesie. Heitere und abgründige Texte stehen im Vordergrund. Eins ist dabei klar: Vor Gedichten braucht man keine Angst zu haben, im Gegenteil: Gedichte ermöglichen Entdeckungen. Mit wachen Sinnen lassen sich plötzlich in der eigenen Umwelt interessant funkelnde Splitter auflesen, die unter der Lupe zu glitzern beginnen. Die besondere Sprache oder Form eines Gedichts kann zu neuen Ideen oder Einsichten führen. Arne Rautenberg möchte den allzu großen Respekt vor Gedichten nehmen und zeigen, dass Gedichte ein Medium sind, mit dem man spielen und aus dem man einen Erkenntnisgewinn ziehen kann. Kommen Sie und hören Sie!

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Arne Rautenberg, geboren 1967 in Kiel. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft und Volkskunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel lebt Arne Rautenberg seit 2000 als freier Schriftsteller und Künstler in seiner Geburtsstadt. Sein literarisches Hauptbetätigungsfeld ist die Lyrik. Kennzeichen seines lyrischen Programms ist es, keins zu haben; mit und ohne Humor experimentiert er mit unterschiedlichen Rhythmen und Stilen, Intonationen und Sprachebenen; es dominieren die Schnapsidee und das lyrische Spiel. Rautenbergs Gedichte erschienen in zahlreichen Anthologien (Reclams Buch der deutschen Gedichte, Jahrbuch der Lyrik) und Zeitschriften (FAZ, Die Zeit, Akzente). Zudem sind viele seiner Gedichte in Schulbücher aufgenommen worden. Zuletzt erschienen die Kindergedichtbände „unterm bett liegt ein skelett“ (Peter Hammer Verlag 2016) und „rotkäppchen fliegt rakete“ (Peter Hammer Verlag 2017), sowie die drei ernsteren Gedichtbände „mundfauler staub“ (2012), „seltene erden“ (2014) und „nulluhrnull“ (2017 – alle im Hormann Verlag). 2013 erhielt Arne Rautenberg die Liliencron-Poetikdozentur. 2017 wurde er in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung gewählt. 

 


Feine Fantastische Filmwerke aus SCHLESWIG-HOLSTEIN

Die Kurzfilmrolle 2018 der FILMTOURNEE UNTERWEGS ist wieder eine besondere Mischung aus berührenden, spannenden, humorvollen und charmanten Kurzfilmen von Filmschaffenden aus Schleswig-Holstein.

Vom poetischen Animationsfilm bis zur munteren Satire hat die neue Rolle wieder einen bunten Mix voller unterhaltsamer Geschichten im Programm.

Die Kurzfilmrolle tourt landesweit seit über 33 Jahren sehr erfolgreich in Kinos, Kneipen, Kulturhäusern und auf diversen Kultveranstaltungen. Beim Verein 8001 in Flensburg sind wir schon seit 12 Jahren.
Aus Anlass des 25. Geburtstags von Kunst&Co  bieten 8001 und Kunst&Co in einer Kooperation dieses fantastische Fiilmprogramm zweimal an.

Es wird also schwieriger, die Kurzfilmrolle zu verpassen ! :-)

 

Die elf sehenswerten kurzweiligen Werke sind bereits auf vielen Festivals bundesweit und oft sogar international ausgezeichnet worden.

Dieses Jahr mit im Programm ist u.a. das preisgekrönte Werk „Mein Vater der Fisch“ (Regie: Britta Potthoff und Adrien Pavie) in dem ein Junge mit Hilfe seiner Phantasie versucht das Leben seines Vaters zu retten.

Viel internationale Beachtung erreichte auch die Studentenoscar-Preisträgerin Katja Benrath mit ihrem Werk „Tilda“ über eine schüchterne Schneiderin und ihre Sehnsüchte.

Beeindruckende Trickfilme haben auch wieder ihren Platz auf der Rolle sowie der mit dem Prädikat Besonders Wertvoll ausgezeichnete Film „Schlamassel im Schlamm“ von Michael Zamjatnins über die ganz besondere Freundschaft zwischen einem Schlammspringer und einem Schwein.

Mit von der Partie ist auch „Null Komma Sieben“ von Moritz Boll. Der Festivalrenner erzählt in nur drei Minuten über eine kleine Geburtstagsfeier und endet statt in einem Skandal mit einer Überraschung.

Außerdem mit dabei ist das humorvolle Porträt über „Siegrid & Rolf“, das skurrile Magierduo aus Norderhackstek, dass einen direkten Blick in das Leben der beiden gewährt und hinter die Kulissen schaut. Dieses und viele weitere kurze Filmwerke bereiten den Zuschauern landesweit ein zauberhaftes Vergnügen.

Die beliebte Kurzfilmrolle gibt es in dieser Mischung und speziell nur in dieser Form von der Filmtournee unterwegs vom Landesverband Jugend und Film SH.

Moderiert und präsentiert vom Filmemacher Claus Oppermann, der über Hintergründe zu den Filmen zu berichten weiß und auch wieder das beliebte Filmquiz mit im Tourgepäck dabei hat.