AktuellE AUSSTELLUNG


„HYBRI[D]S“

Finissage am Samstag, 19.5. von 14 - 16 Uhr

 

Dörte Ahrens stellt Jörg Finus "100 Fragen".


Kaffee und Kuchen gibt es auch.

 

Jörg Finus:
"Während ich in älteren Arbeiten vor allem die Künstlichkeit von Natur und Landschaft thematisiert habe, soll es bei ‚HYBRI(D)S‘ auch um Erweiterung ins Körperliche und um eine Verdichtung gehen.
Eine leise Verdichtung im Zeichnerischen und eine räumliche Verdichtung in skulpturalen Objekten.
Analog zu den Zeichnungen entstehen merkwürdige Gebilde, in denen verschiedenste Materialien, wie z.B. Fell, Metall, Plastik, Haut, Glas und Gras aufeinandertreffen.
Das Dargestellte schafft in seiner Gesamtheit einen assoziativen und zweiflerischen Raum. Es geht um Fragestellungen angesichts der aktuell rasant stattfindenden Verschmelzung der Sphären von „Natürlichkeit“ und „Künstlichkeit“ bzw. deren Auflösung ……"

Wir freuen uns auf interessierte Gäste!


Impressionen von der Eröffnung (Fotos: Christoph Dittert)

Jörg Finus


eröffnete sein neues Ausstellungsprojekt „HYBRI[D]S“ in den Räumen von KUNST&CO. 

Hybriden sind Kreaturen, die aus Kreuzungen verschiedener Gattungen hervorgegangen sind. Und so kreuzen sich in diesem Projekt nicht nur die Kunstformen „Zeichnung“, „Objekt“, „Installation“ und „Video“. Auch innerhalb der einzelnen Werke verschmelzen die Themenbereiche „Natürlichkeit“ und „Künstlichkeit“, „Körperlichkeit“ und „Technik“.

 

Es entstehen Erscheinungen, irgendwo angesiedelt zwischen Lebewesen und Maschine, Kreatur und Gegenstand, Landschaft und Architektur. So finden sich in Zeichnungen und Objekten verschiedene Materialien, wie z.B. Metall, Fell, Plastik, Haut, Glas und Gras. Handelt es sich um (Lebe-)Wesen oder Objekte? Kreuzungen aus beidem?

      

 

In seinen Arbeiten greift der Künstler die Frage nach der zunehmenden Verschmelzung lange Zeit als gegensätzlich verstandener Kategorien auf. Gefundene Materialien, abgerissene Plakatreste und andere urbane Fundstücke dienen ihm dabei als Ausgangsstoffe für seine collagenhaften Objekte und Zeichnungsserien.

 

Jörg Finus (51) erschafft mit dem Dargestellten einen assoziativen Raum der Sphären „Natürlichkeit“ und „Künstlichkeit“, ihrer Verschmelzung und Auflösung.

Er  wurde 1967 in Stuttgart geboren. Er studierte von 1988 bis 1991 Kunstgeschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Es folgte ein Studium 1991 bis 1997 an der Universität der Künste Berlin, 1998 als Meisterschüler. Er lebt und arbeitet in Berlin.

 

 

Ausstellungsdauer:
20. April – 19. Mai 2018

Öffnungszeiten:
Do + Fr: 17 – 19 Uhr / Sa: 11 – 16 Uhr

Freier Eintritt