Andy Rumball

Vermessener Bedarf  Plotting Need

Interaktive Ausstellung

12. November – 11. Dezember 2021

In seiner interaktiven Ausstellung „Plotting Need“ stellt der Fotokünstler Andy Rumball die Frage nach Raum und Räumlichkeit – wie viel Platz braucht der Mensch, wie messen wir Raum und wie viel ist genug? Sozialer Wandel, Politik, Pandemien und Ökonomie verändern unser Verständnis von Raum und Platzanspruch.

 

Den Kern der Installation bilden Bildpaare mit Motiven von öffentlichen Plätzen.

In jeweils eines der Bilder hat der Künstler mit einem Cutter eingegriffen, geschnitten, gefalzt und die Aufenthaltsorte von Personen neu geordnet. Daraus entstehen Freiflächen, sogenannte Negativräume. Im zweiten Bild sehen sich die Betrachter mit dem überschüssigen Raum konfrontiert: In dem neuen Zusammenhang entsteht ein Diagramm aus Bedarf und Verfügbarkeit.

 

Als Installation greift „Plotting Need“ weit über den Bildrahmen hinaus in den Raum ein. Sie schafft ein Forum und eine Einladung an die Besucher, den Raum mitzugestalten.

Begleitet wird die Installation am 25.11. und 3.12. von 18-20 Uhr durch den Workshop

„Eine Frage von Platz“ der Flensburger Textkünstlerin Birgit Nielsen – eine räumliche Intervention.

 

Andy Rumball wurde 1966 in Birmingham (GB) geboren. Von 1984 bis 1987 besuchte er das London College of Printing und erhielt dort den Bachelor of Arts in Graphic Design. Seit 1987 arbeitet er als freischaffender Fotokünstler, Dozent der Kunstfotografie und war Artist in Residence der Riverside Studios, London. Seine Arbeiten wurden in Zeitungen und Magazinen wie Die Zeit, The Times Magazine, The Observer, Neon Magazin und Süddeutsche Zeitung Magazin veröffentlicht und in Deutschland und in Großbritannien ausgestellt. Er lebt und arbeitet in Berlin und in London. 

Lesung und Artist Talk

Fr. 10.12.21:

17.00 - 19.00

Poesie-Abend mit MANIC MIND POETRY

Hier geht es zu Insta Manic Mind


Finissage


Sa. 11.12. 21:

 

13.00 Führung mit Andy Rumball

14.00 Lesung mit MANIC MIND POETRY

15.00 Kunstgespräch

Die Poesie-Künstlerinnen Natalie von Appen und Lina Malskies lassen sich von der Ausstellung inspirieren und verfassen Texte, die einen direkten Bezug u den Werken von Andy Rumball haben.

Außerdem lesen sie aus ihrem aktuellen Buch
„the butterfly effect".

Ihre Gedichte und Texte basieren fast ausschließlich auf Gefühlen in Verbindung mit dem dazu Erlebtem.

Es geht viel um die Kämpfe im Inneren der Seele, Selbst-Findung und Heilung, Liebe aber auch tiefsitzenden Schmerz.

Es entsteht eine poetische Lesung, zu der KUNST&CO am Freitag und Samstag einlädt.

 

Andy Rumball führt durch seine Ausstellung und im Anschluss stehen alle drei Künstler*innen für ein Kunstgespräch zur Verfügung.





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